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seit dem 15.11.2002

 

HPI 15062003

Rennbericht HPI Lauf vom 15.06.2003 in der Wuhlheide

Veranstalter: Fast Boys Berlin
Austragungsort: Rennstrecke auf dem FEZ Gelände
Klassen: HPI GTI, HPI Sport, HPI PRO

 

Schon sehr früh fand sich der größte Teil des Fahrerfeldes auf dem Rennstreckengelände der Fast Boys ein, um den HPI Lauf zu bestreiten.

Es hatten sich knapp 25 Fahrer für den Lauf genannt. Zwei konnten leider nicht teilnehmen. Schade, denn die Rennbedingungen an diesem Tage waren erstklassig. Das Wetter trocken, die Strecke sehr sauber, das Fahrerfeld schön verteilt.

Ab Ankunft konnten die Fahrer die ersten Trainingsakkus fahren, um die Bedingungen der Strecke zu klären und das Setup zu ermitteln bzw. zu verfeinern. Hierbei war leider der erste Komplettausfall eines Fahrzeuges zu beklagen – ein Regler eines PRO-Fahrers brannte ab. Ohne entsprechenden Ersatz blieb da nur noch das Zuschauen. Glücklicherweise war dies der einzige wesentliche Schaden an den verschiedenen Autos. Die Strecke bietet durch die teilweise großen Auslaufzonen und die spärlichen Randbegrenzungen wenig Aufprallfläche und ist damit eine sichere und modellbauhandelunfreundliche Strecke.

Die Rennleitung beraumte die Fahrerbesprechung für 9 Uhr 15 an und klärte Dinge wie erwartete Fairness, Pausen zwischen den Läufen und die anderen Standarddinge des Rennlebens.

Jörg Tönnis

Die verschiedenen Klassen waren wie folgt aufgeteilt :

        - HPI GTI           7 Teilnehmer

        - HPI Sport        9 Teilnehmer

        - HPI PRO          8 Teilnehmer

Trotz der doch eher geringen Gesamtteilnehmeranzahl entschied sich die Rennleitung in Gestalt von Jörg Tönnis in sechs Gruppen Vorläufe zu starten. Aus unserer Sicht eine weise Entscheidung, bot sich doch hierdurch die Gelegenheit für alle Fahrer gleichermaßen schnelle Runden zu ermöglichen - ohne das normale „Renngerangel“. Insgesamt kann man schon an dieser Stelle sagen, dass die Rennleitung das Geschehen zu jedem Zeitpunkt voll im Griff hatte - ohne Unmut beim Fahrerfeld zu erzeugen. Der komplette Renntag verlief sehr geordnet und damit sehr unproblematisch ab – das ist keine Selbstverständlichkeit.

Nachdem nun die ersten nicht werksmäßigen rot lackierten Saxo-Karossen für den Sprint GTI auf dem Markt sind, wird auch diese Klasse wieder etwas farbenfroher. Sabine Thiel ( warum wohl ? ) bewegte die wohl schönste Karosse des Tages auf dem Asphalt. In den Vorläufen konnte sich Thorsten Brückner erfolgreich mit seinem HPI MINI durchsetzen und nahm den Sprint GTI´s eine Runde ab. Hinter Thorsten konnte sich der Tabellenführer der Gruppe Ost durchsetzen - Olaf Topel gefolgt von Ronny Hasse und Sabine Thie.

Die Vorläufe in der Standardklasse zeigten, dass die Rangliste der Fahrer doch fast schon im Vorfeld fest eingeteilt war. Felix Brückner behielt in allen Vorläufen die Nase vorn, gefolgt von Dennis Fadtke und Carsten Wedemeyer. Dennis war in allen Vorläufen mit deutlichem Leistungsrückstand zu den meisten anderen unterwegs und konnte dies nur durch sehr konstantes und gutes Fahren ausgleichen. Dies soll die Leistung der anderen nicht schmälern, aber der Unterschied war doch deutlich. Olaf Thiel blieb unter seinen Möglichkeiten und blieb in seinem besten Vorlauf 13 Sekunden hinter Felix Brückner zurück, der zum Zweiten 2,6 Sekunden Vorsprung hatte. Dennis Fadtke und Carsten Wedemeyer trennten nur 3 Sekunden.

Leider musste Felix einen seiner Vorläufe abgeben, da sein eingesetzter Motor zuviel Leistung hatte.

Der zuständige TK Olaf Thiel ließ den Tester rauchen und hatte am Ende des Renntages eine erkleckliche Liste von getesteten Motoren aus den unterschiedlichen Klassen. Jedermann konnte seinen Motor - oder einen aus seinem Fundus - durch ihn testen lassen, und so sichergehen, nicht einen Streichlauf zu kassieren.

Auch in der PRO-Klasse wurden einige Motoren getestet. Einer der Teilnehmer ließ sicherlich 5 Motoren testen -  nur einer davon war innerhalb der durch das Reglement vorgeschriebenen Leistungsbandbreite. Auch hier wurde leider einer der Vorläufe gestrichen.

Im ersten und letzten Vorlauf dominierte eindeutig der Favorit Sebastian Fränzschky. Er zog sehr konstant und schnell seinen Bahnen und ließ den zweiten Vorlauf ganz cool aus – Material sparen war angesagt. Schon in den Vorläufen war klar, daß die beiden Favoriten Sebastian und Steffen Stein diesen Tag nicht ohne einen Newcomer in dieser Klassen verleben würden. Rico Tonert war bei seinem ersten HPI-PRO-Rennen mit seinem nagelneuen TC3 und neuer Funke zum ersten Mal auf dieser Strecke überaschend schnell unterwegs und konnte so zumindest Steffen Stein deutlich bedrängen. Am Ende bedeutete dies den dritten Platz für Rico nach allen Vorläufen hinter Steffen Stein und Sebastian Fränzschky. Dies ließ Spannung für die Finalläufe aufkommen.

Nach den Vorläufen konnten die Fahrer in den vor ihnen liegenden 1,5 Stunden Pause ihr Fahrzeug auf die Finalläufe vorbereiten. Zum Säubern war sogar ein Kompressor für alle an der Strecke - ein schöner Service.

Auch an das leibliche Wohl der Fahrer wurde gedacht. Der Imbiss bot sehr preiswert Grillwürste, Fleisch, Kuchen, Getränke und Süßes an. Die freundliche Bedienung lud hierzu ein.

Nun aber zu den Finalläufen.

In den Finalläufen der GTI´s konnte Thorsten Brückner seinen HPI MINI wieder über die Piste jagen und gewann souverän alle drei Finalläufe. Um die zweite Position gab es einen harten Kampf zwischen Ronny Haase und Olaf Topel. Beide gaben sich nicht viel und waren fast immer nur einige Sekunden voneinander entfernt. Zum Schluss konnte Ronny Hasse sich durchsetzen und wurde in allen Finalläufen zweiter. Für Olaf Topel reichte es nur für den dritten platz. Sabine Thiel konnte erfolgreich ihre vierte Position verteidigen.

In der Standardklasse war die Rangordnung weiterhin durch Felix, Dennis und Carsten bestimmt. Allerdings hatte Dennis einen nagelneuen Motor im Einsatz und konnte dieses Mal mit deutlich weniger Leistungsunterschied seine Runden drehen. So waren schöne Zwei- und Dreikämpfe zu bewundern. In allen Läufen konnte man die Fairness der Fahrer unter sich nur bewundern. Die Überrundeten machten bereitwillig Platz, die Verfolger versuchten nie, den Gegner von der Strecke zu rammen. Diese Läufe waren schön anzusehen. Die ersten beiden Läufe konnte Felix für siich entscheiden, knapp dahinter Dennis. Aber dann war der neue Motor eingelaufen und dem Sieg im dritten Finallauf durch Dennis stnad nichts mehr in Wege. Tja, das Material ist auf dieser Strecke sehr entscheidend. Die Strecke ist nicht sonderlich anspruchsvoll, da sehr groß und weist nur wenig kritische Stellen wie enge Schikanen oder sehr enge Kurven auf.

Hervorzuheben ist an dieser Stelle, daß die Rennstrecke auch Zuschauern sehr viel bietet. Die komplette Strecke kann sehr schön von zwei Seiten betrachtet werden. Eine Absicherung für Kinder ist vorhanden und ist sehr schön gemacht. Sie findet in jedem Fall Beifall in den Augen der Zuschauer. Die Anzahl und die Dauer des Aufenthaltes derer zeigten dies deutlich.

Der Streckensprecher Jörg Tönnis und dessen unermüdliche Ehefrau machten auch sehr kompetente und unterhaltsame Renndokumentationen am Mikrofon. So waren wirklich alle aktuell informiert über den Rennverlauf. Hierzu kann schon mal gratulieren. Sehr schön gemacht !

Die Finales der PRO Klasse waren sehr interessant - wie aus den Vorläufen heraus schon erwartet. Sebastian, Rico und Steffen brannten Runden in den Asphalt, daß es nur so rauchte. Das war richtiges Racing ! In den ersten beiden Läufen konnte Sebastian zwar gewinnen, wurde aber in beiden Fällen Anfangs sehr stark von Rico unter Druck gesetzt, der sich inzwischen mit Auto und Funke eingespielt hatte. Wir können gespannt sein auf die nächsten Rennen. Steffen Stein hatte an diesem Tage so nur die Chance den dritten Platz zu nehmen. Er war schon eher deutlich abgesetzt von den beiden ersten Fahrern zu sehen. Auch er im Normalfall eher unter seinen Möglichkeiten. Sebastian sparte sich auch hier den dritten Lauf und reiste nach dem zweiten Finallauf ab. Der Weg nach Hause ist weit !

 

Das Ende

Bei der Siegerehrung erhielten jeweils die ersten drei einer KLasse einen kleinen Pokal. Bei der kleinen Anzahl von Teilnehmern eine schöne Geste der Fast Boys ! Jeder Fahrer erhielt ebenfalls die komplette Rennauswertung in die Hand gedrückt. Ein ebenfalls netter Service, der die Fast Boys als Austräger von Renngeschehen auch in der Zukiunft sehr interessant erscheinen läßt.

Weiterhin ließ sich LRP nicht lumpen und es konnten an 23 der 24 Teilnehmer Sachpreise von Motoren über Karossen, Reifen, Ölen und Sonstigem verteilt werden.

 

Rundum eine äußerst gelungene Veranstaltung mit dem Wunsch nach mehr !

Ergebnisse

Ein Bericht von Rico Tonert und dem Webmaster

 


Das Siegerauto



Sebastian Fränzschky und Dennis Fadtke




Die technische Abnahme




Olaf Thiel beim Motoren testen

Uuuups ! Zuviel Leistung. Streichlauf !



Der nette Imbiss !


Was für ein Getümmel

Tolle Karosse von Sabine Thiel



begeisterte Zuschauer














 

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<meta name="Author" content="Andreas Siemund">
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