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!!! Streckeneröffnung in der Wuhlheide !!!

Am 29.03.2003 war es soweit.
Die neue Strecke steht !

Die neue ca 180 Meter lange Rennstrecke der Fast-Boys-Berlin in der Wuhlheide ist eröffnet worden.
Nun hat Berlin und Umgebung seine erste Rennstrecke, auf der auch mit Verbrennerfahrzeugen gefahren werden darf. Dies ist im Großraum Berlin ein Novum und die Wahrscheinlichkeit, daß dies die erste und einzige Strecke mit der definitiven Möglichkeit Verbrenner zu fahren verbleibt, ist sehr groß. Ursprünglich beheimatete dieser Platz die Anhänger von Fesselflugzeugen.
Das Gelände hat eine geschätzte Fläche von ca 2500 m2 und ist nahezu kreisrund. Das Fahrerlager wird mit Strom versorgt und bildet sich rund um die Strecke aus. Der sehr schöne hohe Fahrerstand ist sehr stabil und bietet ausreichend Fahrern ebenso viel Platz zum “arbeiten”.
Bei schönem, sonnigem und warmem Wetter fanden sich über den Tag verteilt viele Fahrer ein.Die genaue Anzahl ist nicht erfaßt und am Ende auch nicht so wichtig. Entscheidend ist eher, daß sich die Vertreter verschiedener Gattungen einfanden und gemeinsam die Strecke nutzten. Es waren 1/10 Elektro, 1/10 Verbrenner, 1/8er Verbrenner und sogar einige 1/5 Verbrennerfahrzeuge auf der Strecke zu finden.
Die Strecke ist, wie man sieht, sehr schön auf den Asphalt aufgezeichnet und läßt sich vom Fahrerstand sehr guit überblicken. Durch die Geländeform gibt es weinige wirkliche Geraden, allerdings ist die Start/Ziel Kurve deralt lang und am Aussenrand der Strecke, sodaß es sich wie auf einer Geraden fahren läßt. Die gefahrenen Geschwindigkeiten lassen einen jedenfalls eine Gerade nicht vermissen.
Grundsätzlich bieten die Fast-Boys-Berlin die Möglichkeit an, Transponder zu entleihen um die eigenen Rundenzeiten zu ermitteln. Die Preise hierfür sind extrem moderat. Überhaupt sind es die Kosten, die auf dieser Bahn nicht gerade überhöht zu sein scheinen. Die genauen Konditionen stehen zwar schon einigermaßen fest, könnten sich aber gerade in der Anfangsphase noch ändern. Deshalb sollte man nähere Information auf der HP der Fast-Boys-Berlin noch einmal nachlesen. In jedem Fall erhalten alle Vereinsmitglieder Schlüsel für den fast unbegrenzten Zugang zum Gelände, daß normalerweise komplett umzäunt und damit verschlossen ist. Vandalismus ist hierdurch stark erschwert. Der Beitritt bei den Fast-Boys-Berlin ist durch diese Strecke natürlich extrem interessant geworden. Es geht hier um das Prinzip und nicht um das Geld - die Entwicklung und das Betreiben der Strecke steht im Vordergrund. Dies die Aussage von Frank Morgenstern - einer der Macher des Vereins.
Jeder kann, wenn der Geldbeutel für den Jahresbeitrag nicht ausreicht bis zu 50% desselbigen durch Arbeiten an der Strecke ableisten. Es gibt mit Sicherheit immert etwas zu tun und somit ist die Weiterentwicklung und laufende Verbesserung der Strecke fast schon gewährleistet. Ein guter Zug gerade gegenüber den Schülern und Jugendlichen, die allerdings ohnehin schon nur noch den halben Beitrag entrichten müssen.
Das Ziel der Fast-Boys ist es, den rissigen Asphalt der Strecke durch einen neuen zu ersetzen. Eine große Aufgabe.
Allerdings sind die Risse und kleineren Unebenheiten der Strecke nicht so extrem. Durch leichtes Höherlegen des Fahrzeuiges ist das beschädigungsfreihe Befahren der Strecke kein Problem. Dies gilt ja nicht nur für diese Strecke und nicht auf allen muß man mit Bodenfreiheiten weit unter 5mm arbeiten - oder ?
Nun bleibt es an den Berlinern, dafür zu sorgen, daß die neue STrecke mit Leben erfüllt wird und die Attraktivität hierdurch gesteigert wird.
In jedem Fall möchten wir den Betreibern viel Glück und Spaß wünschen.
Eure Webmaster
Für weitere Informationen und Hinweise sind wir immer dankbar und versuchen diese schnellstmöglich “einzubauen”.
 

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